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Über uns...

Sich lediglich auf Wundheilungsstörungen zu spezialisieren war vor 30 Jahren verpönt. Man wurde mitleidig belächelt und wird es zum Teil auch heute noch. Der Stellenwert war gleich null.
Lehrveranstaltungen, Literatur gab es nicht. Weder an der Universität, noch im Rahmen der ärztlichen Ausbildung, waren Richtlinien vorgegeben. Man musste seine Erfahrungen sammeln – oft mühsam und von Misserfolgen begleitet. Visionen wurden erstellt. Schritt für Schritt setzten sich die Puzzlesteine zusammen. Man lernte die Wunden zu lesen, auf sie zu hören – die Sinne, die uns die Natur gegeben hat, einzusetzen. Und die Entscheidung – prestigeträchtig seine Existenz zu planen, oder sich der chronischen Wunde mit Haut und Haar zu verschreiben.
Ich habe es nie bereut, mich nunmehr ausschließlich der chronischen Wunde zu widmen, dafür zu kämpfen, den Stellenwert dieser Krankheitsbilder zu heben, die Wunde gesellschaftsfähig zu machen.
10 000 Stunden intensive Auseinandersetzung in einem Berufsleben, ist das zu schaffen. Schwer, sehr schwer. Tagtäglich da zu sein, ist auf Dauer nicht zu verkraften. Regeneration und Motivation sind wesentliche Triebfedern, um Leistung zu erbringen, Leistungen am Menschen, die oft, ob ihrer Wunden, verzweifelt sind und sehr wohl sich ihrer gesellschaftlichen Stellung bewusst sind. Der Behandlungserfolg basiert auf persönlicher und zeitlicher Kontinuität. Diese Faktoren müssen erfüllt werden. Alleine ist das nicht umzusetzen. 
Man braucht ein Team.
Diese Team ist nun gefunden – sei es an der Patientenannahme, sei es das Team diplomierter, engagierter Schwestern, sei es meine ärztliche Partnerin, Frau Dr. Heila Rexeisen.
Die Vision wird Wirklichkeit – die geforderte persönliche und zeitliche Kontinuität ist nunmehr gewährleistet. Mühevolle Entbehrungen haben sich letztendlich bezahlt gemacht.
Fachliche und gesellschaftspolitische Akzeptanz der chronischen Wundheilungsstörungen sind kontinuierlich im Steigen – so kann diesem Fachgebiet eine große Zukunft vorausgesagt werden.